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aus der Märkischen Oderzeitung vom 30.01.2003:

Eberswalder SPD will zwei neue Buslinien

Gespräche mit Barnimer Busgesellschaft laufen

Eberswalde (ei/MOZ) Für die Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs in Eberswalde setzt sich der SPD-Ortsverein ein. Er strebt nach eigenen Angaben Busverbindungen zum Stadtteil Südend sowie zur Wildparkstraße in Westend an.

"Im Viertel Südend werden bis Ende 2004 etwa 115 neue Eigenheime entstehen", erklärt der SPD-Ortsvorsitzende Peter Kikow. Dazu kämen Einrichtungen wie das Landeskriminalamt, das Landesstraßenbauamt oder das Finanzamt. Für die Sozialdemokraten besteht "nachweislich Bedarf" für eine ÖPNV-Anbindung. Sie sollte mit dem Obus erfolgen, da es dafür zurzeit noch eine Förderung von 75 Prozent gibt.

Eine weitere Buslinie schwebt der SPD für die Menschen im Bereich der Widpark-, Klay- und Kohn-Straße vor. Die Leute dort brauchten eine Möglichkeit, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadtmitte zu gelangen, unterstreicht Kikow. "In Westend wohnen vor allem ältere Menschen, denen der Fußweg bis vor an die Heegermühler Straße sehr schwer fällt." Vielleicht lasse sich auch der Schülerverkehr zur Grundschule Westend ins Konzept einarbeiten.

"Der Geschäftsführer der Barnimer Busgesellschaft, Frank Wruck, unterstützt unseren Vorschlag, soweit er sich so kostenneutral wie möglich umsetzen lässt", berichtet Kikow. Er sieht auch Bürgermeister Reinhard Schulz mit im Boot. "Er hat uns versichert, dass er sich gemeinsam mit uns dafür einsetzt, dass die von uns vorgeschlagenen Busverbindungen den Menschen in den beiden Stadtteilen das Leben erleichtern."

"Sowohl die SPD als auch der Bürgermeister werden an Lösungsvarianten arbeiten, bis die Erschließung realisiert ist", verspricht Kikow für den Ortsverein.

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